Wo es typischerweise hakt
Handwerksbetriebe sind Meister ihres Fachs. Ihre Prozesse sind über Jahre gewachsen und das ist gut so. Die Probleme entstehen nicht im Handwerk selbst, sondern in dem, was drumherum läuft.
Der Auftrag wird mündlich angenommen, per WhatsApp bestätigt, irgendwo notiert. Der Meister weiß, was zu tun ist. Aber der Geselle auf der anderen Baustelle nicht, das Material fehlt und die Rechnung kommt drei Wochen zu spät.
Material wird bestellt, wenn es fehlt nicht wenn es gebraucht wird. Wer morgens auf der Baustelle merkt, dass etwas nicht da ist, verliert den halben Tag. Wer das regelmäßig passiert, verliert Aufträge und Kunden.
Zeiterfassung ist lückenhaft. Zettel, WhatsApp, Erinnerungen. Nachkalkulation ist deshalb eine Schätzung. Ob ein Auftrag rentabel war, ist selten klar — außer wenn er offensichtlich schiefging.
Rechnungsstellung hängt am Chef. Solange der auf der Baustelle ist, wartet die Rechnung. Der Zahlungseingang wartet auch. Ab 2025 kommt die Pflicht zur E-Rechnung dazu und die meisten Betriebe sind nicht vorbereitet.
Was wir tun
Wir schauen zuerst, wo im Betrieb die meisten Stunden verloren gehen, die nicht auf einen Auftrag gebucht werden können. Das ist der Ausgangspunkt, nicht die Software.
Den Auftragsprozess von der Anfrage bis zur Abrechnung strukturieren wir so, dass er reproduzierbar und für alle Beteiligten transparent ist. Die Materialdisposition verknüpfen wir mit der Auftragsplanung, damit Bestellungen rechtzeitig ausgelöst werden. Zeiterfassung für gewerbliche Mitarbeitende richten wir so ein, dass sie im Tagesablauf entsteht ohne Zettelwirtschaft. E-Rechnung führen wir so ein, dass der Umstieg ohne erzwungenen Systemwechsel gelingt. Und die Rechnungsstellung automatisieren wir, damit der Geldeingang nicht am Kalender des Meisters hängt.
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